Vertrieb und Kundenbindung sind wesentliche Bereiche, in denen viele Unternehmen, gerade im Sozialbereich, Nachholbedarf haben. Herausforderung ist die Entwicklung einer unternehmensspezifischen Akquisitions- und Kundenbindungsstrategie mit der Zielsetzung, eine optimale akquisitorische Ansprache des Kundenpotentials des eigenen Geschäfts sicherzustellen sowie die Bindung der Kunden durch gezielte Dienstleistungen zu erhöhen.
Das Bestandskundenmanagement ist eine zentrale, oftmals unterschätzte Herausforderung, der häufig nicht genügend konzeptionelle aber auch mitarbeiterbezogene Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es gilt, neben einer zielgerichteten regelmäßigen Betreuung, insbesondere Kunden mit hoher Wechselbereitschaft und/oder Wechselanlässe auszumachen und in der Strategie-Umsetzung rechtzeitig aktiv zu werden. Beispielsweise durch ausreichenden wiederkehrenden Kontakt, durch vertrieblich geschulte Mitarbeiter und entsprechende Systeme.
Beispielhafte Voraussetzungen für die Strategiedefinition sind definierte Zielgruppen, darauf aufbauende direkte und indirekte Vermarktung verbunden mit Marketingthemen. Zudem ein Ordnungssystem für die Leistungen, Services und Produkte des eigenen Unternehmens ergänzt um Informationen aus einer kontinuierlichen Wettbewerbsanalyse und die Entwicklung von entsprechenden datenbankgestützten Anwendungen. Als Ergebnis entsteht eine Zielgruppen-/Produkt-/Dienstleistungsmatrix mit konkreten Maßnahmen für das kundenorientierte Geschäft.
