Überblick über die Ergebnisse
Krankenhäuser haben, teilweise sogar über Monate hinweg, eine Vielzahl an offenen Stellen. Die Nicht-Besetzung einer oder gar mehrerer Chefarztpositionen hat massiven Einfluss auf die Ertragslage und kann zusätzlich in der nächsten Budgetverhandlung nachhaltige Effekte für die Zukunft bedeuten. Gleiches gilt bei der Besetzung von Geschäftsführern. Die Aussage lässt sich aber auch auf den Facharztbereich übertragen, wenn z.B. innerhalb kürzester Zeit alle Beschäftigten eines Bereichs das Unternehmen verlassen. Mitarbeiter sind es, die über den Erfolg des Unternehmens entscheiden.
Arbeitgeberattraktivität – unsere Fragen
» Was bedeuteten „Fachkräftemangel“ und „Arbeitgeberattraktivität“ für die teilnehmenden Krankenhäuser?
» Was tun die Häuser, um attraktiv für die richtigen Mitarbeiter zu sein?
» Ist das, was getan wird, ausreichend?
Die Bedeutung ist leicht zu klären:
» Fachkräftemangel ist ein echtes Problem
» Schuld sind aus Sicht der Teilnehmer in erster Linie die Rahmenbedingungen
» Global gefragt haben nur wenige selbst ein Problem – der Markt bzw. die Wettbewerber sind stärker betroffen
» Im Detail nachgefragt, sind bei vielen der Befragten dann aber doch „Probleme“ vorhanden, z.B. in der Anzahl der offenen Stellen
Konzepte, Maßnahmen und Handlungen sind schwerer zu bewerten
» Jeder der Befragten hat Maßnahmen ergriffen
» Ein Großteil der Maßnahmen befindet sich in der Konzeptphase, wenige Maßnahmen in der Umsetzung bzw. im laufenden Betrieb
» Die Aktivitäten sind immer Richtung Ärzte gerichtet, gelegentlich an weitere Mitarbeiterkreise
» Vielfach sind es Einzelmaßnahmen, umfassendere Konzepte sind nur sehr selten zu erkennen
Reicht das, was getan wird aus oder stimmt „nur“ die Richtung
» Die Ansatzpunkte sind im Markt bekannt und Erfolge sind durchaus zu erkennen
» Insgesamt sehen die Befragten das Thema aber eher kritisch, die Ergebnisse sind in Zahl und Qualität nicht da, wo sie sein sollen
» Personalgewinnung und Personalbindung werden mit unterschiedlicher Intensität betrieben, der Schwerpunkt liegt eher auf der Gewinnung
» Damit einher geht ein eher reaktives, weniger ein aktives Agieren
» Insbesondere Krankenhausketten und innovative Häuser nehmen eine Vorreiterrolle ein und sind den Wettbewerbern etwas voraus
Im Sinne eines Risikomanagements wird die zentrale Ressource Mensch nicht immer ausreichend berücksichtigt – die wirtschaftliche und soziale Zukunft des Krankenhauses hängt am zur Verfügung stehenden Personal und den Menschen, die sich in die Obhut des Hauses begeben. Hierzu bedarf es auch der Markenbildung als „attraktiver Arbeitgeber“, denn eine Marke ist etwas, wozu Menschen „Vertrauen“ haben…
…und Vertrauen macht das spezielle Geschäft im Krankenhaus aus.
Einen Überblick zu unseren Studienergebnissen finden Sie in unserem Fachartikel in der "Arzt und Krankenhaus", November 2011.
Fachartikel Personalmangel versus Arbeitgeberattraktivität
Die ausführlichen Ergebnisse können Sie in unserer Studie nachlesen. Diese ist zu einem Preis von 99 € zzgl. MwSt. erhältlich. Bitte nutzen Sie für Ihre Bestellung das vorgefertigte Formular.