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Erfahrung schafft Vertrauen

Erstes Zahnarzt-MVZ in Westfalen-Lippe zugelassen

Am 23. September 2015 ist das erste rein zahnärztliche Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) im Bereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen worden. Die Zahnärzte wurden im Zulassungsverfahren durch Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sylvia Köchling von der BPG Rechtsanwaltsgesellschaft vertreten.

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Fachanwältin für Medizinrecht
0251 - 48204-16
s.koechling@bpg-muenster.de

Seit dem 23.07.2015 sind auch fachgruppengleiche MVZs zulassungsfähig

Seit dem Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) am 23. Juli 2015 können Medizinische Versorgungszentren fachgruppengleich, also auch für rein zahnärztliche Leistungen, gegründet werden. Das Erfordernis, wonach Medizinische Versorgungszentren fachübergreifend sein müssen, ist mit dem Inkrafttreten des GKV-VSG entfallen. Damit ist die Gründung von Medizinischen Versorgungszentren, die ausschließlich zahnärztliche Leistungen erbringen, für Zahnärzte rechtlich möglich und auch wirtschaftlich interessant, weil sich dadurch neue Entwicklungschancen für Zahnarztpraxen ergeben.

Erstes Zahnarzt-MVZ wurde am 23.09.2015 zugelassen

Das erste rein zahnärztliche MVZ ist am 23. September 2015, also bereits exakt zwei Monate nach dem Inkrafttreten des GKV-VSG, im Bereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen worden. Die Zahnärzte wurden im Zulassungsverfahren durch Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sylvia Köchling von der BPG Rechtsanwaltsgesellschaft vertreten.

Das MVZ wird in der Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts betrieben. In dem MVZ sind zwei zugelassene Zahnärzte und ein angestellter Zahnarzt tätig. Es handelt sich somit um ein MVZ in der sogenannten Freiberuflicher-Variante.

Überlegungen zur Rechtsform

Zahnärzte, die ein fachgruppengleiches MVZ gründen wollen, müssen sich jetzt nur noch entscheiden, in welcher Rechtsform sie dieses betreiben wollen. Insofern kommen die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) in Betracht. Die Gründung eines MVZ in der Rechtsform der GmbH ist deshalb interessant, weil in einem solchen MVZ Zahnärzte in unbeschränkter Zahl angestellt werden können.

Bei der Wahl der richtigen Rechtsform, bei der auch steuerliche Implikationen zu beachten sind, beraten wir Sie gern. Ebenso vertreten wir Sie gern in dem Verfahren vor dem Zulassungsausschuss bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung. Frau Rechtsanwältin Köchling verfügt hierfür über eine langjährige Berufspraxis und Berufserfahrung, nicht zuletzt in ihrer ehemaligen Eigenschaft als Justitiarin der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Wir bieten zu diesem Thema auch folgendes Seminar an: "Gründung Medizinischer Versorgungszentren durch Zahnärzte". Informationen dazu finden Sie hier.


Weitere Informationen zu unserem Leistungsangebot für Ärzte und Zahnärzte finden sie [hier]. Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!

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