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Unser Angebot für Ärzte und Zahnärzte

Beratung von Zahnärzten bei der Gründung eines MVZ

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Fachanwältin für Medizinrecht
0251 - 48204-16
s.koechling@bpg-muenster.de

Seit dem Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes am 23. Juli 2015 können Zahnärzte ein reines Zahnarzt-MVZ gründen. Hintergrund ist, dass der Gesetzgeber die Tatbestandsvoraussetzung „fachübergreifend“ in § 95 SGB V gestrichen haben. Daher können heute zwei Zahnärzte ein MVZ gründen. Das MVZ muss nicht mehr fachübergreifend sein. Fachgleichheit reicht aus.

In Westfalen-Lippe wurde bereits das erste Zahnarzt-MVZ zugelassen. Die Gründer dieses MVZ wurden von der BPG Rechtsanwaltsgesellschaft vertreten.

Zahl der Zahnarzt-MVZ stetig steigend

Seit dem Jahr 2014 erhöht sich die Zahl der Zahnarzt-MVZ und der in ihnen angestellten Zahnärzte stetig, wobei ab Anfang 2016 ein sprunghafter Anstieg bei den Neugründungen zu verzeichnen ist, der auf das Inkrafttreten des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes zurückzuführen ist. Aktuell gibt es ca. 150 zugelassenen Zahnarzt-MVZ in Deutschland (siehe nachstehende Abbildung aus dem Statistischen Jahrbuch der KZBV 2016, S. 178).

 

Quelle: KZBV Jahrbuch 2016, S. 178

Welche Vorteile bietet ein MVZ?

Ein Zahnarzt, der in Einzelpraxis oder einer Berufsausübungsgemeinschaft (früher: Gemeinschaftspraxis) tätig ist, kann nach dem Bundesmantelvertrag-Zahnärzte höchstens zwei vollzeitbeschäftigte oder vier halbtagsbeschäftigte Zahnärzte anstellen. Diese zahlenmäßige Begrenzung gilt für Medizinische Versorgungszentren nicht. In einem MVZ können daher zahlenmäßig unbegrenzt Zahnärzte angestellt werden. Damit ergeben sich Wachstumsmöglichkeiten, die einem Zahnarzt sonst nicht zur Verfügung stehen.

Dadurch, dass ein MVZ in der Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gegründet werden kann, ergeben sich weitere Vorteile für den Zahnarzt in haftungsrechtlicher und steuerlicher Hinsicht.

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sylvia Köchling verfügt über eine langjährige Expertise bei der Gründung Medizinischer Versorgungszentren an Krankenhäusern. Diese Expertise können wir nun auch bei der Beratung von Zahnärzten, die ein MVZ gründen wollen, nutzbar machen.

Sowohl bei der Entscheidung, welche Rechtsform (Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder GmbH) für die MVZ-Trägergesellschaft, die richtige ist, als auch bei der Erstellung des Gesellschaftsvertrages und der Verträge mit den angestellten Zahnärzten sowie in dem Zulassungsverfahren vor den Zulassungsinstanzen der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen können wir gründungswillige Zahnärzte kompetent unterstützen. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sylvia Köchling.

Unser Seminarangebot

Interessierte Zahnärzte können sich in dem Seminar Gründung Medizinischer Versorgungszentren durch Zahnärzte in drei Stunden einen kompakten Überblick über die im Zusammenhang mit der Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums anstehenden Fragen verschaffen. Referentin ist Frau Rechtsanwältin und Fachanwältin für Medizinrecht Sylvia Köchling.

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Rechtsanwältin Sylvia Köchling
Fachanwältin für Medizinrecht
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