Bild: Steine

Erfahrung schafft Vertrauen

Gemeinnützigkeitsrechtliche Behandlung von "foodsharing"-Vereinen

In diesem Artikel werden die wesentlichen Elemente der Kurzinformation der OFD NRW vom 11. Oktober 2018 hinsichtlich der gemeinnützigkeitsrechtlichen Behandlung von sog. "foodsharing"-Vereinen behandelt.

Ihr Ansprechpartner

Thorsten Welle
Thorsten Welle
Steuerberater /
Leiter der Steuerabteilung
der BPG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

0251 - 48204-21
t.welle@bpg-muenster.de

Die OFD Nordrhein-Westfalen hat sich mit einer Kurzinformation vom 11. Oktober 2018 zu der gemeinnützigkeitsrechtlichen Behandlung von sogenannten „foodsharing“-Vereinen geäußert. Zweck dieser Vereine ist regelmäßig die Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Bezug auf Lebensmittelverschwendung sowie die Organisation der Weitergabe bzw. der Verteilung überschüssiger Lebensmittel. Dabei ist der Empfängerkreis nicht auf hilfsbedürftige Personen im Sinne von § 53 Nr. 2 AO beschränkt.

Laut Auffassung der OFD sind diese Vereine, sofern die satzungsrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, wegen der Förderung des Umweltschutzes von der Körperschaft- und Gewerbesteuer freizustellen, da sie sich aktiv für die Schonung von Ressourcen sowie die Müllvermeidung einsetzen. Zu beachten ist aber, dass die Vereine für die überlassenen Lebensmittel keine Zuwendungsbestätigung ausstellen dürfen, da es sich grundsätzlich um wertlose Waren handelt, die mit einem gemeinen Wert von 0 EUR zu bewerten sind.

Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Thorsten Welle
Thorsten Welle
Steuerberater /
Leiter der Steuerabteilung
der BPG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

0251 - 48204-21
t.welle@bpg-muenster.de

sekretariat@bpg-muenster.de 004925148204-0 Nevinghoff 30
Münster
Nordrhein-Westfalen
48147
Deutschland