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Sanierungsgelderstattung und Rückstellungsbildung

Die Erstattung des KZVK-Sanierungsgeldes kann zur Bildung einer Rückstellung verwendet werden. Wir geben weitere Informationen zur Berechnung.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Jochen Hartung
Dipl.-Ing. Jochen Hartung
Geschäftsführer
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater

0251 - 48204 -12
j.hartung@bpg-muenster.de

Die Rückerstattung der verzinsten Sanierungsgelder führt bei den beteiligten Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 zur Entstehung von betrieblichen Erträgen in einer erheblichen Größenordnung. Dieser ‘‘Einmaleffekt‘‘ für das Jahresergebnis kann durch verschiedene bilanzpolitische Maßnahmen verringert bzw. vermieden werden. Heute geben wir Ihnen weitere Informationen zur Berechnung einer Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen gemäß Artikel 28 EGHGB. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf unserer Internetseite im Bereich ‘‘Aktuell im Fokus‘‘.

Durch die KZVK werden Leistungen der Arbeitgeber an die Arbeitnehmer im Sinne einer betrieblichen Altersversorgung gewährt. Dies hat zur Folge, dass die Arbeitgeber subsidiär für die gegenüber den Arbeitnehmern gemachten Pensionszusagen einstehen müssen. Die bis zur Umstellung auf eine kapitalgedeckte Alterszusatzversorgung im Jahr 2002 von den Einrichtungen getätigten Zusagen sind jedoch noch nicht vollständig ausfinanziert. Für diese von der KZVK mitgeteilte einrichtungsindividuelle Deckungslücke kann im Geschäftsjahr 2016 zur Egalisierung des ‘‘Einmaleffektes‘‘ aus der Erstattung von Sanierungsgeldern eine Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtung gebildet werden.

Die Bildung einer Rückstellung in voller Höhe, d.h. für die gesamte Deckungslücke, wird regelmäßig ausscheiden, weil die Passivierung der Rückstellung zu einem Aufwand führt, der über den ‘‘Einmaleffekt‘‘ hinausgeht. Dementsprechend wird es darauf hinauslaufen, aus der gesamten Deckungslücke einen Teilbetrag sachgerecht abzugrenzen. In Betracht kommen Differenzierungen nach dem Status des Versorgungsberechtigten (Rentner oder Anwärter/Aktive), nach Dienstarten oder nach lokalen Tätigkeitsschwerpunkten in verschiedenen Einrichtungen.

Für diese Abgrenzung der Personenkreise und zur genaueren Berechnung einer Rückstellung liegen nicht alle Informationen seitens der KZVK vor. Aus den regelmäßig von der KZVK zur Verfügung gestellten Listen ergibt sich lediglich, ob die Verpflichtung gegenüber einem Anwärter oder gegenüber einem Rentenbezieher besteht. Vor diesem Hintergrund haben wir Kontakt zur KZVK aufgenommen und darum gebeten, weitere Informationen, beispielsweise das Geburtsdatum der benannten Personen zu erfahren. Im Ergebnis teilen wir mit, dass die KZVK bereit und auch dazu in der Lage ist, weitere Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir empfehlen Ihnen deshalb für den Fall, dass Sie die beschriebene Rückstellung bilden wollen, Kontakt zur KZVK aufzunehmen und weitere notwendige Informationen abzufordern.

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