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Steuerliche Behandlung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen als Firmenwagen

Mit Hilfe eines Umweltbonus und steuerlicher Erleichterungen fördert die Bundesregierung den Absatz von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen.

Ihr Ansprechpartner

Maren Brockmann LL.B.
Maren Brockmann LL.B.
Steuerassistentin
0251 - 48204 - 43
m.brockmann@bpg-muenster.de

Mit Hilfe eines Umweltbonus und steuerlicher Erleichterungen fördert die Bundesregierung den Absatz von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen. Immer mehr deutsche Unternehmen nutzen diese Förderung und schaffen sich statt eines Fahrzeugs mit klassischem Verbrennungsmotor ein Elektro- oder Hybridelektrofahrzeug an.

Aufgrund der hohen Anschaffungskosten, dessen Ursache im Wesentlichen in den Zusatzkosten für den Akkumulator bzw. die Batterie liegt, entsteht ein Wettbewerbsnachteil für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge. Aus diesem Grund wurde eine Sonderregelung für die Besteuerung von Elektrofahrzeugen eingeführt, die Elektrofahrzeuge und herkömmliche Dienstwagen mit Verbrennungsmotoren gleichstellt.

Überlässt der Arbeitgeber ein betriebliches Elektrofahrzeug seinem Arbeitnehmer zur privaten Nutzung, sind für die Ermittlung des geldwerten Vorteils die 1 %-Regelung oder die Fahrtenbuchmethode anzuwenden.

Bei der 1 %-Regelung wird der Bruttolistenpreis, der als Bemessungsgrundlage dient, um die Aufwendungen, die auf das Batterie- und Speichersystem entfallen, gekürzt. Die pauschale Minderung des Bruttolistenpreises ist jedoch der Höhe nach begrenzt. Die Minderungs- und Höchstbeträge bestimmen sich nach dem Jahr der Anschaffung bzw. bei Gebrauchtfahrzeugen nach dem Jahr der Erstzulassung des Dienstwagens und sind auf einen Zeitraum bis zum 31.12.2022 begrenzt. Der durch die Minderung des Bruttolistenpreises ermittelte Betrag ist die Bemessungsgrundlage für die 1 %-Regelung. Damit sind alle entstanden Kosten für die private Nutzung des Elektrofahrzeuges abgegolten. Zusätzlich sind für jeden Kalendermonat die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte in Höhe von 0,03% des geminderten Bruttolistenpreises für jeden gefahrenen Kilometer zu ermitteln (nicht abziehbare Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 5 Nr. 6 EStG).

Bei der Ermittlung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung des Elektrofahrzeugs nach der Fahrtenbuchmethode ist die Bemessungsgrundlage für die Abschreibung pauschal – wie bei der 1 %-Regelung - um die Kosten für das Batteriesystem zu mindern. Für den vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Ladestrom muss gem. § 3 Nr. 46 EStG eine Herausrechnung aus den Gesamtkosten erfolgen.

Gerne unterstützen und beraten wir Sie bei der steuerlichen Beurteilung von Elektrofahrzeugen.

Ihr Ansprechpartner

Maren Brockmann LL.B.
Maren Brockmann LL.B.
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