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Erfahrung schafft Vertrauen

BPG-Werkstättentag

Seminarteil
Aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht


Zum 01.01.2018 sind die wesentlichen Vorschriften des SGB IX in der Fassung des BTHG in Kraft getreten. Damit treten auch Veränderungen für Werkstätten für behinderte Menschen und Verbesserungen im Recht der Teilhabe am Arbeitsleben (andere Leistungsanbieter, Budget für Arbeit) in Kraft.
Außerdem wird das Vereinbarungsrecht ab 01.01.2020 in den Teil 2 des SGB IX integriert. Das hat zur Folge, dass bis zu diesem Zeitpunkt die neuen Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen auf der Grundlage neuer Landesrahmenverträge abzuschließen sind. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu sind am 01.01.2018 in Kraft getreten. Das gilt auch für Werkstätten für behinderte Menschen nach § 56 SGB IX für die Leistungen im Arbeitsbereich und für andere Leistungsanbieter nach § 60 SGB IX.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Leistungen bei anderen Leistungsanbietern, über das neue Vertragsrecht und insbesondere über vertraglich relevante Besonderheiten für Werkstätten für behinderte Menschen.

Seminarteil
Aktuelle aus dem Gemeinnütigkeits-, Umsatzsteuer- und Arbeitsrecht


Aus den Bereichen Gemeinnützigkeits- und Umsatzsteuerrecht wird die aktuelle Entwicklung bei der Besteuerung und Abgrenzung von Werkstattleistungen dargestellt, einschließlich der steuerlichen Auswirkungen des BTHG.

Im arbeitsrechtlichen Seminarteil werden die Auswirkungen und die Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auf Unternehmen der Sozialwirtschaft dargestellt. Darüber hinaus stellt Frau Rechtsanwältin Lisowski komprimiert den optimalen Einsatz von geringfügig Beschäftigten bei gemeinnützigen Körperschaften dar.

Seminarteil
Jahresabschluss der Werkstatt und Arbeitsergebnisrechnung


Anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen müssen aufgrund § 12 Abs. 1 Werkstättenverordnung (WVO) nach kaufmännischen Gesichtspunkten Bücher führen, über eine Kostenstellenrechnung verfügen und einen Jahresabschluss aufstellen. Darüber hinaus ist das Arbeitsergebnis, seine Zusammensetzung im Einzelnen und seine Verwendung auszuweisen.
Hierzu hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) den Rechnungslegungsstandard RS KHFA 2 erlassen und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) einen Standard zur Ermittlung und Verwendung des Arbeitsergebnisses herausgegeben.
Das Seminar erläutert den Weg vom gesetzlichen Jahresabschluss hin zur Ermittlung und Verwendung des Arbeitsergebnisses sowie der Fortentwicklung der Abschreibungsrücklage unter Berücksichtigung der Verlautbarung des IDW und der Vorgaben des LVR und des LWL.

Zielgruppe

Geschäftsführung, Verwaltungsleitung, Vorstände und Aufsichtsgremien von Werkstätten und Wohnheimen für behinderte Menschen

Referent(en)

Jürgen Groteschulte
Dipl.-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer
Steuerberater

Wigbert Kreis
Dipl.-Kaufmann, Steuerberater

Agnes Lisowski
Rechtsanwältin

Bernd Finke
ehem. Geschäftsführer der BAGüS

Ort

Ärztekammer Westfalen-Lippe
Gartenstr. 210 - 214
48147 Münster

Kosten

260,- € zzgl. MwSt

Termine

07.11.2019
10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Zur Anmeldung

Hier können Sie sich verbindlich für diese Veranstaltung anmelden:

sekretariat@bpg-muenster.de 004925148204-0 Nevinghoff 30
Münster
Nordrhein-Westfalen
48147
Deutschland